Psychologische Behandlung

Klinisch-psychologische Behandlungen dürfen  von Klinischen Psychologen durchgeführt werden und dieser berufliche Vorbehalt ist per Gesetz (§ 22 Abs. 4 PsychologenG 2013) geregelt.

 

Hier möchte ich die Definition laut Informationsbroschüre für Klinische- und Gesundheitspsychologie des Bundesverbandes Österreichischer Psychologinnen und Psychologen (böp) voranstellen:

(1) Die klinische Psychologie als Teildisziplin der Psychologie befasst sich mit psychischen Erkrankungen und mit somatischen Erkrankungen, bei denen psychische Aspekte eine Rolle spielen, mit psychischen Extremsituationen und den psychischen Folgen akuter Belastungen, mit Entwicklungskrisen und mit psychischen Krisen, insbesondere mit krankheitswertigen Zustandsbildern.

(2) Klinische Psychologinnen und Klinische Psychologen beschäftigen sich mit der Ätiologie/ Bedingungsanalyse, Klassifikation und Epidemiologie von Störungsbildern und sind sowohl in der Lehre und in der Forschung tätig als auch in der praktischen Anwendung im Bereich des Gesundheitswesens, d.h. in der Prävention, Diagnostik, Beratung und Behandlung. Dabei haben Qualitätssicherung, Qualitätskontrolle und Evaluation, ebenso wie die Zusammenarbeit mit Vertretern anderer Gesundheitsberufe, besondere Bedeutung.

[...]

(5) Klinisch-psychologische Behandlung bezieht sich auf die in Punkt 1 angeführten Bereiche, geht im Regelfall von einer vorausgehenden diagnostischen Klärung (klinisch-psychologische Diagnostik) aus. Sie kann in unterschiedlichen Settings stattfinden und orientiert sich an empirisch fundierten Erklärungsansätzen und Modellen der gesamten Psychologie.
Die Bandbreite klinisch-psychologischer Interventionen reicht von der Behandlung einzelner Symptome und Funktionen - z. B. in Form von Gedächtnistrainings, kognitiven Trainings - bis zu komplexen Behandlungsprogrammen, die verschiedene Aspekte eines Störungsbildes - kognitive, emotionale, verhaltensbezogene, soziale - erfassen. Apparativer Unterstützung (z.B. Biofeedback, computergestützes kognitives Training) und psychoedukativen Ansätzen, die motivierende, unterstützende und übende Funktion haben, kommt ebenso Bedeutung zu, wie dem integrativen Einsatz verschiedener psychologischer Interventionstechniken, die in der Beratung, Behandlung und Psychotherapie Anwendung finden können.

Bei der klinisch-psychologischen Diagnostik verweise ich zum einen auf die VertragspsychologInnen der Wiener bzw. Niederösterreichischen Gebietskrankenkassen.

In meiner Praxis lege ich meinen Arbeitsschwerpunkt ich nachfolgende klinisch-psychologische Arbeitsschwerpunkte:

  • Klinisch-psychologische Behandlung von Belastungsreaktionen und Anpassungsstörungen (zz.B. aufgrund von Traumatas, so z.B. auch aufgrund einer Krebsdiagnose)

  • affektive Störungen (Depressionen)

  • Angststörungen

  • Chronische Erkrankungen sowie chronische Schmerzen

  • Begleitung bei Trauerprozessen

  • chronischer Erschöpfung (Burnout)

  • Begleitung bei Lebenskrisen